Kategorien-Archiv Storys

VonInga

Zukunft sichern: Jugendarbeit vor Ort retten!

Wittenberg:

Ein freier Träger lehnte auf Grund des nicht mehr verkehrssicheren Zustandes des zur Verfügung gestellten Gebäudes die weitere Durchführung der Kinder weiterlesen
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Ein Landkreis:

Die seit 20 Jahren beim selben Träger tätige Fachkraft hat mit diesem Träger in diesem Zeitraum insgesamt 26 befristete Arbeitsverträge geschlossen.
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Anhalt-Bitterfeld:

Die neue Richtlinie hat sich zum Ziel gesetzt, auch mobile Angebote und Streetwork zu fördern und damit insb. auch im ländlichen Raum Angebote der Jugendweiterlesen
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Wittenberg:

Die Stadt Wittenberg plant, sich aufgrund der aktuellen Lage nicht mehr in der bisherigen Höhe an der Jugendförderung zu beteiligen. Wie und ob die wegfaweiterlesen
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Stendal:

Die Jugendhilfeplanung sieht klar abgegrenzte Planungsregionen vor. Für jede Planungsregion gibt es eine mobile Fachkraft (i.d.R. 30 Stunden). Ist diese Fweiterlesen
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Anhalt-Bitterfeld:

Oft bringen Jugendliche ihre Geschwisterkinder mit in die Einrichtungen, da sie diese betreuen müssen. Besteht diese Möglichkeit nicht, müssen die Jugenweiterlesen
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Wittenberg:

Da sich der freie Träger weigerte, in dem von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Gebäude aufgrund dessen Zustandes Jugendarbeit zu leisten, und es keweiterlesen
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Anhalt-Bitterfeld:

Das Außengelände einer Einrichtung verfügt über einen Beachvolleyballplatz, dessen Sand dringend ausgetauscht werden müsste. Auch das restliche Außenweiterlesen
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Burgenlandkreis:

Vielfach sind die kreisangehörigen Gemeinden für die Instandsetzung der Räumlichkeiten zuständig. Der Landkreis stellt seit über einem Jahrzehnt keineweiterlesen
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Anhalt-Bitterfeld:

Viele Jugendeinrichtungen verfügen über eine Grundausstattung der 2.000er Jahre (Kicker, Tischtennis, Billiard). Diese Angebote allein sind aber für junweiterlesen
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Jerichower Land:

Entwicklung der Anzahl der Einrichtungen laut Jugendhilfeplanung in allen Planungsräumen: 2009 = 52 Einrichtungen 2015 = 36 Einrichtungen 2018 = 26 Einricweiterlesen
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Wittenberg:

In den letzten drei Jahren konnten in mindestens drei Fällen im Landkreis Wittenberg Stellen circa ein Jahr lang nicht besetzt werden.
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Halle (Saale):

Der Haushalt der Stadt Halle (Saale) weist seit Jahren in der Haushaltsstelle für Investive Mittel für die Jugendarbeit 0 Euro aus.
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Staßfurt:

In Staßfurt werden neun Jugendclubs von drei Festangestellten, die von acht ehrenamtlichen Helfer*innen unterstützt werden, betreut. Eigentlich wünschenweiterlesen
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Mansfeld-Südharz:

Die im Rahmen der Jugendförderung geförderten Fachkräfte haben 2019 ihre Personalkosten von Januar bis März im Mai beschieden bekommen und jetzt im Junweiterlesen
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Anhalt-Bitterfeld:

Ein Jugendclub hat im Durchschnitt 30 Besucher*innen, darunter auch viele Kinder. Der Jugendclub wird durch eine Fachkraft betreut.
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Salzlandkreis/Schönebeck:

Drohende Schließung eines weiteren Jugendclubs, da die Stadt Schönebeck aufgrund von Haushaltskonsolidierung plant, aus der anteiligen Finanzierung auszuweiterlesen
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Ein Landkreis:

Die Fachkraft hat zwischen dem 01. Januar und dem 15. Mai dieses Jahres bereits 73 Überstunden erbracht.
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Halle (Saale):

Die Stadt Halle (Saale) gab für die Förderung der Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit pro Einwohner unter 21 Jahren im Jahr 2016 32 Euro aus. Vergleichweiterlesen
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Salzlandkreis/Schönebeck:

Schließung eines Jugendclubs, da Drittmittel für die beiden Clubs des Trägers nicht rechtzeitig zur Verfügung standen und die Fördergelder des Landkreweiterlesen
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Ziel

Ziel der Petition „Zukunft sichern: Jugendarbeit vor Ort retten!“ ist es, die Mitglieder des Landtages und die Landesregierung dazu aufzufordern, sich aktiv für die Jugendarbeit vor Ort einzusetzen und zu handeln, bevor es endgültig zu spät ist. Unser Ziel ist es, damit sicher zu stellen, dass jungen Menschen auch in Zukunft in ganz Sachsen-Anhalt Räume und Ansprechpartner*innen zur Verfügung stehen.

Die Petition

Zukunft sichern: Jugendarbeit vor Ort retten! Die Situation der Kinder- und Jugendarbeit in den Landkreisen und kreisfreien Städten in Sachsen-Anhalt hat weiterlesen
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Warum? – Darum !

Am Ende der Petition: Zukunft sichern: Jugendarbeit vor Ort retten! fordern die Unterzeichner*innen die Landesregierung und die Mitglieder des Landtages daweiterlesen
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VonInga

Jugendhilfeausschüsse: gemeinsam Jugendhilfe vor Ort gestalten

Termin: 11.09.2019 / Halle (Saale)

Zielgruppe: Mitglieder kommunaler Jugendhilfeausschüsse, Mitarbeiter*innen aus der Verwaltung insb. der Jugendämter, an der Arbeit der Jugendhilfeausschüsse Interessierte

Ziele: Der Jugendhilfeausschuss unterscheidet sich durch seine Rechte und Pflichten,aber auch durch seine Zusammensetzung und seine Möglichkeiten von allen anderen kommunalen Ausschüssen. Die Neubesetzung der Jugendhilfeausschüsse nach den Kommunalwahlen zum Anlass nehmend, will die Fortbildung hier ansetzen und gemeinsam mit neugewählten und „altgedienten“ Mitgliedern sowie allen Interessierten die Besonderheiten der Jugendhilfeausschussarbeit in den Blick nehmen.

Folgende Ziele sollen erreicht werden:

  • Erarbeitung von Ideen und Hinweisen, wie durchdiegemeinsame Arbeit in denJugendhilfeausschüssendieRahmenbedingungen der Jugendhilfe so gestaltet werdenkönnen, dass sich die Lebensbedingungen junger Menschenverbessern.
  • Aufzeigen von Möglichkeiten, wie die Arbeit imJugendhilfeausschusseffektiv gestaltet und organisiert werdenkann.
  • Erweiterung und Festigung von Wissen insbesonderein Bezugauf die Rechte und Pflichten der Jugendhilfeausschüsse.Inhaltliche

Schwerpunkte: Im Rahmen von fachlichen Impulsen werden die Grundlagen der Arbeit im Jugendhilfeausschuss mit besonderem Blick auf die Rechte und Pflichten der Jugendhilfeausschüsse sowie dasZusammenspiel der verschiedenen Akteur*innen(kreisangehörige Städte und Gemeinden, Kreistag/Stadtrat, Jugendhilfeausschuss u.a.) thematisiert. Der Bezug zur eigenen Arbeit im Jugendhilfeausschuss erfolgt themenbezogen und soll u.a. Aspekte wie Sitzungsorganisation, rechtliche sowie politische Spielräume und Handlungsoptionen in den Blick nehmen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage: Wie kann die Arbeitim Jugendhilfeausschuss effektiv gestaltet werden? Was ist notwendig, um die Lebensbedingungen junger Menschen zu verbessern? Die Referent*innen werden unterstützt durch aktive Praktiker*innen aus Jugendhilfeausschüssen aus den Bereichen Politik, Verwaltung und freier Träger, die ihre Erfahrungen und Kenntnisse über die Ausschussarbeit in die Fachveranstaltung einbringen.

Hinweise:
DieseVeranstaltung ist eine Kooperationsveranstaltung vom Kinder-und Jugendring Sachsen-Anhalte.V. mit dem Landesjugendamt des Landes Sachsen-Anhalt.
Die Anmeldung erfolgt beim Landesjugendamt mit dem Anmeldeformular unter Angabe der Kursnummer KT 501/143.
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Auskunft zu Inhalten:
Helgard HeineckeTel.: 0345/514-1647
E-Mail: Helgard.Heinecke@lvwa.sachsen-anhalt.de
Inga Wichmann Tel.: 0391/53539480
E-Mail: Inga.Wichmann@kjr-lsa.de

Auskunft zur Anmeldung/Organisation:
Kathrin StudeTel.: 0345/514-1640
E-Mail:fortbildung.landesjugendamt@lvwa.sachsen-anhalt.de

VonInga

85 Teilnehmende bei der Fachtagung: offene Jugendarbeit

Impuls von Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt

Die Fachtagung „offene Jugendarbeit“ die am 15.05. im KJH HOT-Alte Bude in Magdeburg/Bukau stattfand, war gut besucht. Insgesamt waren 85 Personen vor Ort – ursprünglich geplant waren 40. Diese lauschten zuerst dem fachlichen Impuls von Prof. Peter-Ulrich Wendt (Hochschule Magdeburg-Stendal) unter dem Thema: „Offene Jugendarbeit in Sachsen-Anhalt: Herausforderungen und Chancen“. Seine Erkenntnisse und Ausführung untersetzte er zudem mit konkreten Beispielen aus der Praxis Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt nahm dabei z.B. Bezug auf eher quantitative statt qualitativ ausgerichtete Jugendhilfeplanung oder auf ungleiche Strukturen der Förderung der offenen Arbeit.

Workshop 4: Mit dem Mitarbeiter*innentaxi unterwegs: Offene Arbeit in ländlichen Räumen

Anschließend erfolgte der Fachaustausch in den unterschiedlichen thematischen Workshops. Hier ging es um versteckte Kommunikation, Partizipation in den Einrichtungen offener Kinder- und Jugendarbeit, der Jugendarbeit im ländlichen Raum sowie den Spagat zwischen fachlichem Anspruch und Selbstausbeutung.

Intensiv diskutiert wurde ebenfalls im FORUM Offene Arbeit in Sachsen-Anhalt, was sie leistet, was sie braucht. An der Diskussion teil nahmen Tobias Krull (MdL CDU), Kristin Heiß (MdL DIE LINKE), Cornelia Lüddemann (MdL B90/DIE GRÜNEN) sowie Isolde Hofmann (Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration) und Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt (Hochschule Magdeburg-Stendal). Ausgehend vor der Frage: Was die Offene Kinder- und Jugendarbeit leistet kamen die Diskussionsteilnehmenden schnell auf die hierfür notwendigen Rahmenbedingungen zu sprechen.

Teilnehmende am FORUM „Offene Arbeit in Sachsen-Anhalt – Was sie leistet; was sie braucht“

Die Fachkräfte schilderten dabei sehr eindrücklich ihre Arbeitssituation. Eine Fachkraft berichtete, dass ihr im Schnitt nur 8,5 Minuten pro Besucher*in des Jugendzentrums bleiben. Das Sozialpädagogische Arbeit unter diesen Voraussetzungen nur sehr schwer möglich ist, war allen deutlich. Diskutiert wurde daher auch über konkrete Lösungsansätze z.B. die Bindung der Landesförderung an fachliche Standards, die Einführung eines Flächenfaktors, die Berücksichtigung von Investitionskosten oder die Sensibilisierung von Politiker*innen jenseits der Fachpolitiker*innen z.B. den Finanzer*innen für die Bedarfe der offenen Arbeit.

Re­al­sa­ti­re von und mit Lars Johansen

Am Ende der Fachtagung stand eine guten und kurzweiligen Zusammenfassung des Vormittages von Lars Johansen – bei der die Teilnehmenden unter anderem gelernt haben, dass das mit den unterschiedlichen (Geld-)Töpfen alles nicht so ganz stimmen kann, denn auf dem Teller kommt es am Ende immer alles wieder zusammen. Das Schlusswort übernahm Fabian Pfister (Vorsitzender des KJR LSA) der die Tagung in die aktuell laufende jugendpolitischen Prozesse einordnete und einen kurzen Einblick in die darüber hinaus geplanten Aktivitäten des Rings und seiner Partner*innen gab.

Auch die Auswertung der Feebackbogen ergab ein deutliches Ergebnis. Auf die Frage: Sollten aus Ihrer Sicht weitere Fachtagungen speziell für Mitarbeiter*innen der offenen Jugendarbeit angeboten werden? Antworteten alle, die einen Bogen ausgefüllten, mit ja.

Weitere Bilder der Fachtagung

Bei der Fachtagung handelte es sich um eine Fachtagung des Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation mit dem Landesjugendwerk der AWO Sachsen-Anhalt e.V., der Internationaler Bund IB Mitte gGmbH, dem Deutschen Roten Kreuz Landesverband Sachsen-Anhalt e.V., der Evangelischen Jugend der EKM, Miteinander e.V. und der Hochschule Magdeburg-Stendal.

Die Fachtagung wurde gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt und durch das Engagement der beteiligten Träger und die Zurverfügungstellung ihrer Ressourcen ermöglicht

Fotos: Evangelische Jugend der EKM / KJR LSA

VonInga

KJR LSA beschließt Anforderungen für eine gute kommunale Jugendpolitik

Am Samstag, den 09. März 2019, kamen die Mitglieder des Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. (KJR LSA) zur 36. Mitgliederversammlung zusammen. Schwerpunkte des Tages waren neben Anträgen, u.a. zu den Themen „Jugendgerechter ÖPNV“ und „Nachhaltigkeit in der Jugend(verbands)arbeit“, die anstehenden Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt, im Rahmen dessen konkrete Forderungen an Politik und Verwaltung beschlossen wurden.

Anna Rether (Vorstandvorsitzende des KJR LSA) dazu: „Gute Jugendpolitik richtet sich an den Interessen von jungen Menschen vor Ort aus, bezieht die gesetzlichen Interessenvertretungen und Selbstorganisationen der Jugendverbände mit ein und macht nicht an Zuständigkeitsgrenzen halt. Eine gute Jugendpolitik vor Ort zu gestalten, heißt, Freiräume zu schaffen und Freizeitmöglichkeiten zu bieten, Rahmenbedingungen der Daseinsvorsorge und Bildung in den Blick zu nehmen, wie auch konkrete Probleme und Herausforderungen für junge Menschen zu identifizieren und anzugehen.“

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde unter Moderation von Tanja Rußack mit Ver-treter*innen von CDU (Tobias Krull), SPD (Andreas Stepphuhn), BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Wolfgang Aldag), DIE LINKE (Kristin Heiß), Landkreistag Sachsen-Anhalt (Michael Struckmeier), Mi-nisterium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt (Isolde Hofmann), KKJR Mansfeld-Südharz (Anne Müller-Steglich), Landesjugendwerk der AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. (Nicole Krökel), bund evangelischer jugend mitteldeutschland (Rebekka Grotjohann) und der DGB-Jugend (Fabian Pfister) über jugendpolitische Anforderungen der kommunalen Ebenen diskutiert.

Zum Abschluss wurde von den Mitgliedsverbänden ein neuer Vorstand gewählt. Somit sind nach langer Zeit wieder alle sechs Vorstandsposten besetzt.

In den Vorstand gewählt wurden:

  • Anna Rether (Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)
  • Fabian Pfister (DGB-Jugend Sachsen-Anhalt)
  • Tanja Rußack (djo Sachsen-Anhalt)
  • Nicole Krökel (Landesjugendwerk der AWO Sachsen-Anhalt e.V.)
  • Anne-Kathrin Seiffert (SPORTJUGEND Sachsen-Anhalt)
  • Johannes Schmidt (SJD-Die Falken Landesverband Sachsen-Anhalt)

Beschlüsse der 36. Mitgliederversammlung

D01 Solidarität mit Fridays for Future – eine demokratische Bewegung muss unterstützt werden

M01 Resolution: Jugendverbände

M02 Gute Jugendpolitik für Sachsen-Anhalts Landkreise, Gemeinden und kreisfreien Städte, Prüfsteine zur Kommunalwahl

M04 ÖPNV

M05 Umweltbewusst und nachhaltig in die Zukunft

Alle Beschlüsse finden sich hier.

VonInga

Landesweite Jugendhilfeplanung

Dass am 10. Dezember 2018 die Ergebnisse der landesweiten Jugendhilfeplanung im Bereich „Familie, Familienarbeit, Familienbildung“ vorgestellt werden konnten, war aus vielerlei Hinsicht einmalig. So handelte es sich bei der Vorstellung um die erste Vorstellung von Ergebnissen zu einem Teilplan, im Rahmen der landesweiten Jugendhilfeplanung, für Sachsen-Anhalt. Grundlage für diesen Teilplan war zudem ein umfassender und partizipativer Planungsprozess, der sowohl kommunale als auch landesweite Akteure mitgenommen hat und an dem durch die Familienbefragung und die Familiendialoge ganz konkret Familien gehört und somit beteiligt wurden. Die nun vorliegenden Empfehlungen sind ähnlich umfassend wie der Prozess an sich. So wird beispielsweise empfohlen konkrete Qualitätskriterien für die Familienbildung, Familienzentren und die Familienverbände zu entwickeln. Es werden Anregungen bezüglich einer künftigen Umstrukturierung der aktuellen Förderung ausgesprochen und Hinweise zur Verbesserung der Kommunikation von Angeboten benannt. Im Rahmen der weiteren Arbeit im Landesjugendhilfeausschuss gilt es nun, diese und andere Hinweise aufzugreifen und umzusetzen. Die Auswertung des Gesamtprozesses hat zudem deutlich gemacht, dass der Planungszeitraum eigentlich zu kurz war. Wünschenswert wäre daher, perspektivisch je nach Thema, 18 bzw. 24 Monate für den konkreten Planungsprozess zu haben. Die Idee für die Begleitung des Prozesses durch im Planungsfeld aktive Vertreter*innen der Landesebene sowie der Kommunen, der freien wie der öffentlichen Träger, hat sich ebenfalls bewährt. Auf ein solches Expertinnen-Gremium sollte auch zukünftig nicht verzichtet werden. Ebenfalls bewährt hat sich die externe Begleitung des Prozesses.

Der Abschlussbericht kann auf der Webseite des Landesjugendamtes heruntergeladen werden: landesweiten Jugendhilfeplanung für den Bereich Familie, Familienarbeit, Familienbildung

Steckbrief landesweite Jugendhilfeplanung 2017/2018

Thema Familie, Familienarbeit, Familienbildung
Vorbereitung 2. Halbjahr 2017
Planungszeitraum Januar 2018 bis Dezember 2018
Zur Verfügung stehende Mittel laut Einzelplan 05 des Landeshaushaltes 50.000 Euro im Jahr 2017
50.000 Euro im Jahr 2018
Beteiligung der Akteure der Familienarbeit
  • 15.02.2018 Auftaktveranstaltung
  • Bestanderhebung (Onlinefragebogen)
  • Dialogkonferenzen am 22.10.2018 in Halle (Saale), 25.10.2018 in Halberstadt, 29.10.2018 in Stendal, 30.10.2018 in Lutherstadt Wittenberg
  • 10.12.2018 Abschlussveranstaltung
Beteiligung der Familien
  • Familienbefragung (Landkreis Anhalt-Bitterfeld, Halle (Saale), Salzlandkreis, Landkreis Stendal)
  • Familiendialoge (Landkreis Anhalt-Bitterfeld, Halle (Saale), Salzlandkreis, Landkreis Stendal)
Steuerung/Begleitung
  • Bereichsarbeitsgruppe bestehend aus: Vertreter*innen des UA JHPL, des Landesjugendamtes, kommunale Jugendhilfeplaner*innen, Vertreter*innen der Familienzentren, Vertreter*innen der Familienverbände
  • Unterausschuss Jugendhilfeplanung
VonInga

Das FSJ im KJR LSA

Schon lange ist der KJR LSA Einsatzstelle für das FSJ Politik und für das FSJ Kultur. Im Zyklus 2017/2018 waren drei FSJler*innen im KJR LSA tätig, momentan sind es zwei. Für uns geht damit auch eine Verantwortung einher, denn wir wollen, dass unsere FSJler*innen aus diesem, ihrem Jahr etwas für sich mitnehmen. Bereits mit dem Zyklus 2017/2018 haben wir uns daher auf den Weg gemacht und die Phase der Einarbeitung neu strukturiert. Am Anfang steht immer noch die „allgemeine Einführung“ in die Arbeit des Rings, schließlich ist es gut zu wissen, wer alles Mitglied ist, welche Gremien und AGs es gibt und welche Themen und Aufgaben diese haben. Die anderen inhaltlichen Themen haben wir jetzt jedoch gut über das erste Drittel des FSJ-Jahres verteilt und knüpfen diese Punkte jetzt gezielt an Termine. So gibt es z.B. die Einführung zu den Strukturen und Gremien der Kinder- und Jugendhilfe jetzt passend vor der Sitzung des Landesjugendhilfeausschusses und die zur Landespolitik vor der ersten Landtagssitzung. Gleichzeitig gibt es die Möglichkeit, in die unterschiedlichen Arbeitsbereiche des KJR LSA hinein zu schnuppern. Die ersten Rückmeldungen zum neuen Verfahren sind positiv. Der Schwerpunkt für das eigenverantwortliche Projekt, welches alle FSJler*innen durchführen müssen, liegt im KJR LSA jetzt im zweiten Drittel. Im dritten und letzten Drittel des FSJ geht es schließlich darum, Begonnenes zu beenden, das FSJ zu reflektieren und die Zukunft in den Blick zu nehmen.