Kategorien-Archiv Allgemein

VonMartin

Stellenausschreibung im Projekt „Jugend Macht Zukunft“

Beim Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. (KJR), der vom Land geförderten Interessenvertretung junger Menschen und der Jugend(verbands)arbeit in Sachsen-Anhalt, wird für das Projekt “Jugend Macht Zukunft” zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Magdeburg ein*e Mitarbeiter*in (m|w|d) im Rahmen eines geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses von 48 Stunden pro Monat gesucht.

Das Partizipationsprojekt „Jugend Macht Zukunft“ organisiert und stärkt die Beteiligung von jungen Menschen auf Landesebene in Sachsen-Anhalt und hat zum Ziel diese im Land strukturell zu verankern. Dazu werden Veranstaltungen mit jungen Menschen und erwachsenen Expert*innen geplant und durchgeführt, die Verwaltung des Landes beraten und junge Menschen bei ihrer Beteiligung unterstützt.

Im Rahmen der ausgeschriebenen Stelle unterstützen Sie das Projektteam bei der Planung, Durchführung und Nachbereitung einer mehrtägigen Exkursion zum Thema „Konsequenter Klimaschutz in Sachsen-Anhalt“. Die Veranstaltung wird im November 2020 in Schierke (Harz) inklusive Brockenwanderung stattfinden. Zur Realisierung der Veranstaltung finden regelmäßige Absprachen und Arbeitstreffen mit den Referent*innen sowie Ehrenamtlichen des Projektes statt.

Aufgaben: Kern des Aufgabenprofils sind organisatorische Tätigkeiten in enger Abstimmung mit den zuständigen Referent*innen:

  • Recherchen, Informationsaufbereitung und –verbreitung
  • Öffentlichkeitsarbeit (insbesondere Social Media)
  • Unterstützung bei der Vor- und Nachbereitung sowie Durchführung der Veranstaltung in Schierke
  • Konzeptionelle Entwicklung und Ausarbeitung von Materialien

Anforderungen:

  • MS-Office-Kenntnisse
  • Erfahrungen im Veranstaltungsmanagement (wünschenswert)
  • Teamfähigkeit, Selbstständigkeit, Kommunikationsfähigkeit
  • Konzeptionelles Denken und Kreativität
  • Flexibilität, Engagement, Kritikfähigkeit, Verlässlichkeit in Bezug auf Absprachen

Diese Stelle eignet sich insbesondere als Nebentätigkeit für Studierende in Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften/Sozialen Arbeit/Sozialpädagogik. Die Vergütung und Arbeitszeit erfolgen entsprechend der Richtlinien einer geringfügigen Beschäftigung. Arbeitszeiten sind individuell abstimmbar. Da die Stelle an unsere Veranstaltung in Schierke gebunden ist, ist sie bis zum 31. Dezember 2020 befristet.

Wir freuen uns über Bewerber*innen, die sich mit ihrem Fachwissen bei uns engagieren möchten. Ihre aussagekräftige Bewerbung – ausschließlich per E-Mail mit einer PDF-Anlage (max. 5 MB) – richten Sie bitte bis zum 19.08.2020 an die Geschäftsstelle des:

Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e. V.
z. Hd. Martin Gneist, Referent für Eigenständige Jugendpolitik
Schleinufer 14 

39104 Magdeburg         
E-Mail: martin.gneist@kjr-lsa.de

Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich in der 35. Kalenderwoche statt.

Haben Sie noch Fragen? Für eventuelle Rückfragen stehe ich Ihnen per Mail unter martin.gneist@kjr-lsa.de zur Verfügung.

Hier finden Sie die Ausschreibung als PDF: http://kjrlsa.de/JMZMinijob

VonMelanie

Referent*in für Jugendpolitik (m|w|d)

Beim Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e. V. (KJR), der vom Land geförderten Interessenvertretung junger Menschen und der Jugend(verbands)arbeit in Sachsen-Anhalt, wird zum 16. September oder einem späteren Zeitpunkt in Magdeburg ein*e Person für eine unbefristete 90 %-‑Stelle (36 Stunden/Woche) gesucht.

Über uns

Der KJR ist der Zusammenschluss der landesweiten Jugendverbände und ‑vereine in Sachsen-Anhalt und der AG der Kinder- und Jugendringe in den Landkreisen und kreisfreien Städten. Wir setzen uns für ein vielfältiges und lebendiges Sachsen-Anhalt ein, in dem junge Menschen gut und gerne leben und an dessen Gestaltung sie aktiv mitwirken können.

Dazu vertreten wir die Interessen junger Menschen gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit und unterstützen die Jugendverbände und Jugendarbeit.

Über den Bereich Jugendpolitik

Im Bereich Jugendpolitik werden die grundsätzlichen Fragen des Aufwachsens junger Menschen und dessen Rahmenbedingungen bearbeitet. Einen Schwerpunkt bildet die Jugendhilfepolitik. Sie vertreten den Ring fachlich in jugendpolitischen Gremien, arbeiten Positionen, Fachveröffentlichungen und Stellungnahmen aus.

Sie arbeiten dazu eng mit dem Vorstand und der Geschäftsführung zusammen und beraten Referent*innen in anderen Bereichen und Projekten des KJR fachlich. Zu ihrer Unterstützung ist im Bereich ein FSJ angesiedelt, außerdem ist ein zusätzlicher Minijob beantragt.

Nach ausführlicher Einarbeitung sind Ihre Aufgaben insbesondere die selbstständige:

  • Beobachtung und Auswertung von fachlichen Erkenntnissen für die jugendpolitische Arbeit des KJR
  • Außenvertretung und Beratung des KJR
    • Beratung von Vorstand, Geschäftsführung, Referent*innen und Mitgliedsverbänden des KJR
    • Erstellung von Entscheidungsvorlagen für Vorstand und Geschäftsführung zu jugendpolitischen Themen
    • Konzeption und Erstellung von Stellungnahmen
    • fachliche Vertretung des KJR in Gremien des Landes
    • Mitarbeit an fachlichen Empfehlungen und Vereinbarungen
  • Öffentlichkeitsarbeit
    • Planung und Organisation von jugendpolitischen Fachveranstaltungen
    • Planung und Organisation von jugendpolitischen Fachgesprächen
    • Konzeption und Erstellung von Fachveröffentlichungen
  • Netzwerkarbeit
    • Betreuung der AG der Kinder- und Jugendringe der Landkreise und kreisfreien Städte in Sachsen-Anhalt
    • Betreuung der AG offene Jugendarbeit

Ihr Profil

Sie haben

  • ein abgeschlossenes Studium, wünschenswert ist ein Abschluss in einer thematisch passenden Sozialwissenschaft
  • (erste) Erfahrungen mit jugendpolitischen Vorhaben und Prozessen aus Beruf oder Ehrenamt, wünschenswert sind Erfahrungen in der Mitarbeit in jungendpolitischen Gremien wie Jugendhilfeausschüssen
  • wünschenswert sind Kenntnisse der Jugendarbeit und/oder Jugendverbandsarbeit aus Beruf oder Ehrenamt oder aus einer Tätigkeit im Rahmen eines Jugendrings
  • ein gutes Verständnis für gesellschaftliche Zusammenhänge und politische Prozesse
  • wünschenswert sind Erfahrungen mit der Begleitung von Gesetzgebungsverfahren oder Jugendhilfeplanungen
  • Kenntnisse der für die Jugendhilfe relevanten Gesetzesgrundlagen
  • gute Kenntnisse im Umgang mit MS-Office-Produkten, wünschenswert in Microsoft 365 inkl. MS Teams und Yammer

Sie sind

  • daran interessiert, die Lebensbedingungen junger Menschen und die Rahmenbedingungen der Jugend(verbands)arbeit in Sachsen-Anhalt zu verbessern
  • kommunikationsstark
  • zuverlässig, eigenverantwortlich und zielorientiert

Wir bieten

  • eine Anlehnung an den Tarifvertrag der Länder (Entgeltgruppe 11) inkl. aller Vorteile wie etwa Erfahrungsstufenaufstiege, regelmäßige Tarifanpassungen und 30 Tage Urlaub zzgl. Heiligabend und Silvester frei
  • Einstufung bei einschlägiger Berufserfahrung bis zur Erfahrungsstufe 3
  • Weiterbildung
  • flexible Einteilung der Arbeitszeit angepasst an die persönlichen Lebensumstände und die Möglichkeit zur mobilen Arbeit an mehreren Tagen in der Woche
  • eine freundliche Arbeitsatmosphäre bei einem gemeinnützigen Verein

Wenn Sie den Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e. V. durch Ihre Tätigkeit unterstützen möchten, schicken Sie Ihre Bewerbung inkl. der üblichen Anlagen bis zum 24. August 2020 an: Philipp.Schweizer@kjr-lsa.de.

Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich in der 36. Kalenderwoche statt.

Bewerbungskosten werden nicht erstattet.

Die Bewerbung an PDF finden sie hier.

VonMartin

JMZ-Umfrage zum Thema „Nachhaltige Entwicklung in Sachsen-Anhalt aus der Perspektive junger Menschen“

Das Projekt „Jugend Macht Zukunft“ startet eine landesweite Umfrage zum Thema „Nachhaltige Entwicklung in Sachsen-Anhalt aus der Perspektive junger Menschen“

Hier geht’s zum Fragebogen: JMZ-Umfrage-Nachhaltigkeit

Ziel des Fragebogens
Die Ergebnisse der Umfrage sollen politischen und gesellschaftlichen Akteur*innen zugänglich gemacht werden, um eine erste Basis zu schaffen, die die gemeinsame Gestaltung landespolitischer Entscheidungsprozesse im Feld der Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik Sachsen-Anhalts ermöglichen.

Hintergrund
Letztes Jahr starteten wir einen Prozess, in dem wir gemeinsam mit jungen Menschen aus Sachsen-Anhalt die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes kritisch unter die Lupe nahmen und unsere Perspektive auf dem Nachhaltigkeitskongress stark machten.
Mehr Infos dazu findet ihr auch unter: http://kjrlsa.de/Abschlussdoku-WS-Reihe-MULE

Das war jedoch nur der Anfang. Jetzt wollen wir unsere Ziele und Maßnahmen konkret in die Landespolitik tragen.​
In fünf digitalen Konferenzen wollen wir dazu regionsspezfische Aspekte sammeln und im Rahmen der Leuchtturmthemen „Konsequenter Klimaschutz“ und „Nachhaltiger Konsum“ weiterdenken.
Hier geht es zur Anmeldung: http://kjrlsa.de/Anmeldung-JMZ-Regionalkonferenzen

Im Herbst wollen wir auf einer Tagung im Harz die Ergebnisse der Konferenzen zu einem Positionspapier bündeln und mit Expert*innen aus Wissenschaft und Politik diskutieren. Hier sollen auch die Ergebnisse der Umfrage einfließen.

Erklärung Nachhaltigkeit
Wenn wir in unserem Fragebogen von Nachhaltigkeit reden, meinen wir soziale Nachhaltigkeit (die Achtung und Förderung von Menschenrecht und Menschenwürde), ökologische Nachhaltigkeit (Umwelt und Ressourcen schonen) und ökonomische Nachhaltigkeit (Entwicklungen und Organisationen so planen, dass sie auf lange Sicht nachhaltig produzieren und agieren können).

VonMartin

Stellenausschreibung Projektreferent*in (m|w|d) für das Projekt wahlort

Beim Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e. V. (nachfolgend KJR), der vom Land geförderten Interessenvertretung junger Menschen und der Jugend(verbands)arbeit in Sachsen-Anhalt, wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Magdeburg eine Projektreferent*in (m|w|d) für das Projekt wahlort für eine bis zum 31.12.2021 befristete 50 %-Stelle (20 Stunden/Woche) gesucht.

Über uns
Der KJR ist der Zusammenschluss der landesweiten Jugendverbände und -vereine in Sachsen-Anhalt und der AG der Kinder- und Jugendringe in den Landkreisen und kreisfreien Städten. Wir setzen uns für ein vielfältiges und lebendiges Sachsen-Anhalt ein, in dem junge Menschen gut und gerne leben und an dessen Gestaltung sie aktiv mitwirken können.
Dazu vertreten wir die Interessen junger Menschen gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit und unterstützen die Jugendverbände und Jugendarbeit.
Mit dem Projekt wahlort wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass junge Menschen ein besseres Ver-ständnis demokratischer Prozesse erlangen können und sich selbst als politische Subjekte verstehen lernen.

Über das Projekt wahlort
Im Rahmen des Projektes organisieren wir seit vielen Jahren die U-18 Wahl (www.u18.org) in Sachsen-Anhalt. Jungen Menschen, die noch nicht wählen dürfen, wird durch die U18-Wahl im Rahmen der Landtagswahl die Gelegenheit geboten, sich mit dem Funktionieren der Demokratie auseinander zu setzen, selbst aktiv zu werden und sich in die U18-Wahl aktiv einzubringen.
Das Projekt nutzt dabei, dass junge Menschen insgesamt an Politik interessiert sind und viele von ihnen Wahlen aufmerksam verfolgen – diesem Interesse folgend, werden mit Kooperationspartner*innen in Jugendverbänden, Schulen und Jugendclubs im Rahmen des Projektes Angebote organisiert, darunter die U18-Wahl selbst.
Wer sich mit den Wahlen, Parteien, Politik und Demokratie auseinandersetzt und damit die Formen unserer Demokratie als sinnvoll erlebt, bleibt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch weiterhin interessiert und engagiert.
Das Projekt stärkt so demokratische Werte und vermittelt wichtige gesellschaftspolitische Handlungskompetenz sowie die Wichtigkeit bürgerschaftlichen Engagements.

Nach ausführlicher Einarbeitung sind Ihre Aufgaben insbesondere die selbstständige:
Planung, Vor- und Nachbereitung der U18-Wahl
– Erarbeitung von Informationsmaterial über die Landtagswahl und die
U18-Wahlen
– Gewinnung von Wahllokalen
– Beratung und Betreuung der Wahllokale
– Erarbeitung von Workshopkonzepten für die Wahllokale
– Organisation des Overhead für die Wahl
– Pressearbeit rund um die U18-Wahl

Erarbeitung einer Kampagne, mit deren Hilfe jungen Menschen die Bedeutung politischer Entscheidungen für ihren Alltag vermittelt werden kann

Förderung des Dialogs junger Menschen aus den Wahllokalen mit Politiker*innen in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartner*innen
– Unterstützung von jungen Menschen bei der Vorbereitung, Nachbereitung
und Veröffentlichung von Interviews mit Politikerinnen
– Organisation von 4 Fahrten junger Menschen nach Magdeburg inkl. eines
Besuchs des Landtags und eines Termins mit Politiker*innen
verschiedener Fraktionen
– Organisation einer Veranstaltung mit jungen Menschen und
Politiker*innen, bei denen diese ihre wechselseitigen Perspektiven
aufeinander diskutieren können

Befragung der Jugendbildungsreferentinnen in Sachsen-Anhalt zu deren Unterstützungsbedarf bei der Umsetzung von Angeboten der politischen Bildung

Management des Projektes
– Überwachung von Terminen und der Zielerreichung
– Laufende Anpassung der Planung
– Auswertung nach Umsetzungsphase und Sachbericht

Durch einen verspäteten Start des Projektes können von Ihnen in Absprache mit der Geschäftsführung Prioritäten und Streichungspotentiale festgelegt werden.

Ihr Profil
Sie haben:
– ein abgeschlossenes Studium, wünschenswert ist ein Abschluss in einer thematisch passenden Sozialwissenschaft
– ein gutes Verständnis für gesellschaftliche Zusammenhänge und politische Prozesse
– Erfahrungen in der Organisation von Bildungsformaten aus Beruf oder ehrenamtlichem Enga-gement
– Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit aus Beruf oder ehrenamtlichem Engagement
– gute Kenntnisse im Umgang mit MS-Office-Produkten, wünschenswert in Microsoft 365 inkl. MS Teams und Yammer
– ein sehr gutes Ausdrucksvermögen inkl. einer guten Rechtschreibung und Zeichensetzung

Sie sind:
– daran interessiert, jungen Menschen ein besseres Verständnis politischer Prozesse zu ermöglichen
– ein Organisationstalent
– kommunikationsstark
– zuverlässig, eigenverantwortlich und zielorientiert

Wir bieten:
– eine Anlehnung an den Tarifvertrag der Länder (Entgeltgruppe 10) inkl. aller Vorteile wie etwa Erfahrungsstufenaufstiege, regelmäßige Tarifanpassungen und 30 Tage Urlaub zzgl. Heilig-abend und Silvester frei
– Einstufung bei einschlägiger Berufserfahrung bis zur Erfahrungsstufe 3
– Weiterbildung
– flexible Einteilung der Arbeitszeit angepasst an die persönlichen Lebensumstände
– eine freundliche Arbeitsatmosphäre bei einem gemeinnützigen Verein

Wenn Sie den Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e. V. durch Ihre Tätigkeit unterstützen möchten, schicken Sie Ihre Bewerbung inkl. der üblichen Anlagen bis zum 12. Juli 2020 an: philipp.Schweizer@kjr-lsa.de.

Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich in der 30. Kalenderwoche statt.

Bewerbungskosten werden nicht erstattet.

Hier finden Sie die Ausschreibung als PDF: Stellenausschreibung wahlort

VonMartin

JMZ-Regionalkonferenzen 2020

Nachdem wir aufgrund der Corona-Pandemie einiges an Jahresplanung neu strukturieren mussten, sind wir nun endlich an dem Punkt an dem wir unsere Regionalkonferenzen durchführen können.

Hier geht es zur Anmeldung: http://kjrlsa.de/Anmeldung-JMZ-Regionalkonferenzen

Worum geht’s?
Letztes Jahr starteten wir einen Prozess, bei dem wir gemeinsam mit jungen Menschen aus Sachsen-Anhalt die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes kritisch unter die Lupe nahmen und unsere Perspektive auf dem Nachhaltigkeitskongress stark machten. Das war jedoch nur der Anfang. Jetzt geht darum, unsere Ziele und Maßnahmen konkret in die Landespolitik einzubringen.

Mehr Infos dazu findet ihr auch unter: http://kjrlsa.de/Abschlussdoku-WS-Reihe-MULE

Was haben wir vor?
In fünf digitalen Konferenzen wollen wir dazu regionsspezfische Aspekte sammeln und im Rahmen der Leuchtturmthemen „Konsequenter Klimaschutz“ und „Nachhaltiger Konsum“ weiterdenken.

Wo wollen wir hin?
Im Herbst wollen wir auf einer Tagung im Harz die Ergebnisse der Konferenzen zu einem Positionspapier bündeln und mit Expert*innen aus Wissenschaft und Politik diskutieren. Denn die Landtagswahlen 2021 stehen bereits vor der Tür und die Ideen und Bedarfe junger Menschen müssen auch darüber hinaus wirksam einbezogen werden.

Was ist für euch noch wichtig?
Die Regionalkonferenzen finden alle digital statt, deshalb ist es wichtig, dass ihr eure E-Mail-Adresse angebt, damit wir euch die Zugangsdaten zur jeweiligen Konferenz zukommen lassen können.

Solltet ihr noch Fragen haben, dann schreibt uns einfach eine Mail an jugendmachtzukunft@kjr-lsa.de oder meldet euch bei facebook oder instagram bei uns!

Wir freuen uns auf euch!

VonJonas

Landtagssitzung am 12.06.2020

Stellungnahme des KJR zum Antrag der Fraktion DIE LINKE: „Kinder- und Familiengipfel für Sachsen-Anhalt – Kindern und Jugendlichen unter Pandemiebedingungen gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen“

Der Landtag von Sachsen-Anhalt beriet am 12.06. in seiner Sitzung über einen Antrag der Fraktion Die LINKE. Die Fraktion möchte die Landesregierung damit beauftragen, einen Kinder- und Familiengipfel durchzuführen, um unter Einbindung der Zielgruppen und ihrer Interessenvertretungen über die Folgen der Corona-Pandemie für Kinder-, Jugendliche und Familien zu beraten. Der Vorstand des Kinder- und Jugendring hat dazu Position bezogen:

„Der Kinder- und Jugendring begrüßt den Vorschlag der LINKEN einen Kinder-, Jugend und Familiengipfel durchzuführen, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu analysieren. Die Einbindung von Jugendverbänden muss dabei aber einen zentralen Stellenwert haben.

Generell zeigen die letzen Wochen, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie junge Menschen in besonderer Weise treffen. Unklare Zukunftsperspektiven auf den Ausbildungsmärkten, eingeschränkte Freizeitmöglichkeiten, unterbrochene Bindungen, verschlechterte Einkommensbedingungen der Sorgeberechtigten und erhöhter Druck in der Schule durch ständig wechselnde Lehrformen.

Die Krisenfolgen müssen daher kontinuierlich im Blick behalten werden. Dabei müssen junge Menschen und ihre Verbände ebenso nachhaltig einbezogen werden. Wir sind bereits jetzt in der Diskussion, um auch im jugendpolitischen Programm der Landesregierung Maßnahmenpakete zu verankern, die helfen die Krisenfolgen zu bewältigen und auch Weichen in die Zukunft zu stellen.“

Fabian Pfister Vorstandsvorsitzender KJR zum Antrag der LINKEN: „Kindern und Jugendlichen unter Pandemiebedingungen gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen“.

Genauere Infos und Platz für Diskussionen bietet unser Facebookbeitrag zu dem Thema.

Den Antrag der LINKEN findet ihr hier:

VonJonas

Offene/mobile Kinder- und Jugendarbeit in Sachsen-Anhalt

Teil 5 unserer Reihe zum 7. Kinder- und Jugendbericht.

Vor unserem „Fachgespräch offene Kinder- und Jugendarbeit vor, im und nach dem Shutdown“*, der am Mittwoch um 14:00 Uhr stattfinden wird, haben wir für euch Zahlen, Daten und Fakten zur offenen Kinder- und Jugendarbeit zusammengestellt. Geschaut haben wir dabei natürlich wieder in den 7. Kinder- und Jugendbericht der Landesregierung – allerdings diesmal nicht nur hier.  

Die offene/mobile Kinder- und Jugendarbeit ist eine Leistung im Rahmen des § 11 SGB VIII und wird von freien und öffentlichen Trägern erbracht. Die Zuständigkeit für die Kinder- und Jugendarbeit liegt bei den Landkreisen und kreisfreien Städten. Mit den Mitteln, die das Land über den § 31 KJHG-LSA ausreicht, unterstützt das Land u. a. diese Arbeit. 

Schaut man sich die Zahlen der Bekanntheit und der Nutzung etwas genauer an, so ergibt sich ein zweigeteiltes Bild. So sind die Bekanntheit von Einrichtungen der offenen Jugendarbeit bei den Befragten, die nicht auf ein Gymnasium gehen, um 5 % höher als bei den Gymnasiast*innen. Deutlich größer ist der Unterschied bei der Nutzung. Von den Schüler*innen der Gymnasien nutzen nur 22 % die Einrichtungen. Schüler*innen aller anderen Schulformen jedoch zu 49 %. Alle Zahlen finden sich auf den Seiten 431 & 433 im Kinder- und Jugendbericht. 

Mit Blick auf alle Freizeitangebote wurden junge Menschen im Zuge der Jugendbefragung gefragt, wie sie von den Angeboten, in denen sie aktuell aktiv sind oder früher aktiv waren, erfahren haben.  Auch wenn es sich hierbei nicht um eine Frage explizit zu den Angeboten der offenen Jugendarbeit handelt, würden die Ergebnisse hier wahrscheinlich ähnlich ausfallen. Die Ergebnisse bestätigen zudem für Sachsen-Anhalt, was auch andere Jugendstudien immer wieder erfassen. Der Zugang zur Jugendarbeit erfolgt in erster Linie über Freund*innen, Familie und bereits aktive Personen. Soziale Medien wie Youtube, Facebook (18 %) sind gleich auf mit Flyern und sonstiger Werbung (ebenfalls 18 %) relativ weit hinten. An letzter Stelle stehen „Informations- und Kontaktstelle“ und „Sonstiges“ mit 3 %. Alle Zahlen finden sich im Kinder- und Jugendbericht auf Seite 434.

Im Rahmen der Jugendbefragung des Kinder- und Jugendberichtes wurden die jungen Menschen, die im Rahmen der Jugendbefragung angegeben haben, dass sie ein Jugendzentrum, einen Freizeittreff oder Jugendclub in ihrer Umgebung kennen und dort nicht hingehen, gefragt, warum sie dieses Angebot nicht nutzen. Die Antworten finden sich auf Seite 124 im Bericht. So gaben z. B. 47 % an, dass sie in ihrer Freizeit lieber andere Dinge machen. 41 % geben an, dass es dort nichts gibt, was sie interessiert, und 31 %, dass sie keine Zeit dafür haben.  Nicht gefragt wurden allerdings die jungen Menschen, die die Einrichtungen nutzen, warum sie die Einrichtungen nutzen. Hierfür gibt es allerdings Zahlen aus regionalen Studien z. B. für den Saalekreis.** Die Antworten der jungen Menschen aus dieser Erhebung findet ihr zusammengefasst auf der Grafik. 

Für einige der im 7. Kinder- und Jugendbericht dargestellten Daten gibt es bereits neuere. So auch für die Zahl der Einrichtungen der Jugendarbeit. Hier hat das Statistische Landesamt*** Ende 2019 die Zahlen für 2018 veröffentlicht. Wir greifen dement-sprechend auf die Zahlen dort zurück. Jedoch nicht, ohne euch zu verraten, wo die entsprechenden Zahlen und die dazugehörigen Ausführungen im 7. Kinder- und Jugendbericht sind. Wen also nicht nur die Zahlen, sondern auch die Auswertung im Rahmen des Berichtes interessieren, findet alles Wichtige im Kapitel: „1.1.1 Rahmen der Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit“ ab Seite 145.

Die Anzahl der in den Daten des Statistischen Landesamtes gemeldeten Einrichtungen schwankt. Dennoch lässt sich seit 2014 ein abnehmender Trend verzeichnen. So gab es in ganz Sachsen-Anhalt im Jahr 2014 laut Statistischem Landesamt**** 607 Einrichtungen, in 2018 sind es 539 und damit 68 Einrichtungen weniger. Als Ring haben wir mit anderen landesweiten Trägern mit unserer Petition „Zukunft sichern: Jugendarbeit vor Ort retten!“ (vgl. http://kjrlsa.de/petitionjugendarbeit) u. a. auf diesen Trend aufmerksam gemacht. 

Der Kinder- und Jugendbericht nimmt die Entwicklung seit 2010 in den Blick und verzeichnet hier bis 2014 einen Anstieg und ab 2014 mit Blick auf 2016 einen Abfall. Ferner verweist er auf die unterschiedliche Entwicklung in den unterschiedlichen Landkreisen/kreisfreien Städten. Wer dies nachlesen kann, findet die Informationen auf den Seiten 145f. im Bericht.

Auch für die Anzahl der in den Einrichtungen der Jugendarbeit tätigen Personen gibt es seit Dezember 2019 neue Zahlen vom Statistischen Landesamt. Diese findet ihr in der Grafik. Der Kinder- und Jugendbericht beschäftigte sich auf Seite 146 mit den Entwicklungen des Personals seit 2010. Auch hier stellt der Bericht zwischen 2010 und 2014 einen Anstieg fest und konstatiert ab dort einen Rückgang. Dieser Rückgang setzt sich auch in 2018 fort. Während in 2014 noch 866 Menschen in den Einrichtungen der Jugendarbeit arbeiteten, sind es 2018 noch 817 Personen. Mit Blick auf das in den Einrichtungen tätige Personal ist zudem wichtig, dass hier ein Generationenwechsel ansteht. 2016 waren zwei Drittel der in der Jugendarbeit tätigen Personen über 40 Jahre alt, 40 % sogar über 50 Jahre alt (Bericht Seite 146). Mit Blick auf das Personal steht also ein Generationenwechsel an. Dies stellt bei den aktuellen Rahmenbedingungen und dem bestehenden Fachkräfteengpass im Bereich der Sozialen Arbeit eine große Herausforderung für die Jugendarbeit da. 

„Die Angebote sollten besser in den Schulalltag vernetzt werden. Die Angebote sind zu weit vom Wohnort im ländlichen Raum entfernt. Stadt und Land müssen gleich behandelt werden. Außerdem ist der ÖPNV zu gering ausgebaut. Die Taktung von Bus und Bahn ist zu groß.“

Diese und das Zitat auf der Folie sind zwei der Antworten, die im Kinder- und Jugendbericht als Antwort auf die offene Frage: „Hast du Ideen, wie diese Angebote und Einrichtungen verbessert werden könnten, damit du zufriedener bist? Dann teile sie uns bitte mit.“****** abgedruckt wurden.  Alle Zitate sind im Kinder- und Jugendbericht auf Seite 125 nachzulesen. Insgesamt werden dort vier Cluster vorgestellt: „Angebote besser bewerben“, „Angebote besser erreichbar machen“, „Rahmenbedingungen für Jugendarbeit sichern“ und „Jugendbeteiligung ausbauen“. 

Den ersten Teil findet ihr hier:
Den zweiten Teil findet ihr hier:
Den dritten Teil findet ihr hier:
Den vierten Teil findet ihr hier:

7. Kinder- und Jugendbericht der Landesregierung: http://kjrlsa.de/7KJBLSA

Anmerkungen/Quellen

* Infos zum „Fachgespräch offene Kinder- und Jugendarbeit vor, im und nach dem Shutdown“* und zur Liveübertragung findet ihr hier: http://kjrlsa.de/FachgespraechOKJA

** DJI: Karen Hemming, Frank Tillmann, Stefan Fehser „What’s up?“ Die Kinder- und Jugendstudie im Landkreis Saalekreis, abrufbar hier.

*** Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt „Einrichtungen und tätige Personen der Jugendhilfe 2018“, Seite 12, abrufbar hier:

**** Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt „Einrichtungen und tätige Personen der Jugendhilfe 2014“, Seite 12, abrufbar hier:

Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt „Einrichtungen und tätige Personen der Jugendhilfe 2018“, Seite 12, abrufbar hier:

***** Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt „Einrichtungen und tätige Personen der Jugendhilfe 2018“, Seite 12, abrufbar hier:

****** Diese Fragen wurden im Rahmen der Jugendbefragung allen jungen Menschen gestellt, die die Frage „Alles in allem, wie zufrieden bist du mit den Angeboten und Einrichtungen in deiner Nähe, in denen Jugendliche und junge Erwachsene sich treffen und gemeinsam etwas machen können?“ mit „eher zufrieden“, „weniger zufrieden“, „unzufrieden“ oder „kann ich nicht beurteilen“ beantwortet haben. 

VonMelanie

Einigung auf juleica Ausnahmeregelungen für die Krisenzeit

Heute tagte der Arbeitskreis juleica digital mit 12 Freien und Öffentlichen Trägern. Es wurden die seit Anfang der Woche geltenden bundesweiten Regelungen für Sachsen-Anhalt konkretisieren, um Jugendleiter*innen Orientierung und Rahmenbedingungen für 2020 zu bieten.

Unten finden sich Hinweise für Schulungsträger*innen in Sachsen-Anhalt. Für Nachfragen steht die Mailadresse juleica@kjr-lsa.de zur Verfügung. Bitte berücksichtigen Sie, dass es durch Corona bedingtes Homeoffice zu Verzögerungen in den Antworten kommen kann.

Grundausbildung (Qualifizierung)

Für 2020 gilt: Grundausbildungen können anteilig als digitale Ausbildung durchgeführt und anerkannt werden. Ein Präsenz- und Gruppenanteil ist dabei notwendig. Die Grundausbildung, Die Grundausbildung, Umfang 40 Zeitstunden, kann zu maximal 50 Prozent digital durchgeführt werden. Welche Module digital umgesetzt werden, entscheiden die Schulungsträger*innen selbstständig.

Die Form der Ausbildung sollte beim Onlineantrag inklusive Datum und allen weiteren notwendigen Angaben angegeben werden.

Fortbildungen (Verlängerung)

Für 2020 gilt: Verlängerungsausbildungen können auch komplett als digitale Ausbildung durchgeführt und anerkannt werden. Die Entscheidung welche Module digital geschult werden, verbleibt bei den Verbänden bzw. Freien Träger*innen.

Die Form der Ausbildung sollte beim Onlineantrag inklusive Datum und allen weiteren notwendigen Angaben angegeben werden.

1. Hilfe-Schulung

Gemäß den Grundsätzen für Sachsen-Anhalt darf die Schulung maximal 2 Jahre vor juleica Antragstellung liegen. Im aktuellen Sonderfall entscheiden die Verbände bzw. Freien Träger Einzelfallbezogen wie sie mit der geforderten 1. Hilfe-Schulung 2020 umgehen und unter welchen Umständen und mit welchen Fristen die Schulungen bei Bedarf nachgeholt werden müssen.

Gültigkeit der Juleica

Karten, die in der Zeit vom 01.01.2020 bis 31.12.2020 ihre Gültigkeit verloren haben oder verlieren würden, werden bis zum 31.12.2020 automatisch verlängert. Unabhängig davon gilt weiterhin, dass die juleica beim Wegfall der Voraussetzungen zurückzugeben ist.

Die Anpassungen im Online-Antragsverfahren sowie der Versand einer Bestätigung/eines Zertifikats bzgl. der automatischen Verlängerung werden bis Mitte/Ende Mai umgesetzt.

Hinweise für Schulungsträger

  • Die förderrechtlichen Bedingungen der Länder sind zu beachten – ggf. gibt es länderspezifische Hinweise zu Fördermöglichkeiten von Webinaren/Onlineseminaren/digitalen Maßnahmen in der aktuellen Krisenzeit. Rückfragen von Trägern der Jugendhilfe beantwortet unser KJR-Geschäftsführer gern, Kontakt siehe https://www.kjr-lsa.de/ueber-uns/geschaeftsstelle/
  • Bitte informiert die Landeszentralstelle juleica vor Schulungsbeginn darüber welche Module digital umgesetzt werden. Gern formlos per Mail: juleica@kjr-lsa.de
  • Der DBJR entwickelt ein geeignetes Verfahren, um die Gültigkeitsverlängerung im Online-Antragsverfahren sichtbar zu machen und Jugendleiter*innen eine Bestätigung für die verlängerte Zeit zur Verfügung zu stellen.
  • Die Landeszentralstelle informiert vor der Liveschaltung der technischen Anpassungen zur Gültigkeitsverlängerung freie und öffentliche Träger vor dem Versand der Bestätigungen/Zertifikate. Auf der Startseite des Antragssystems www.juleica-antrag.de wird ein Hinweis eingepflegt.
  • Unter www.juleica-ausbildung.de können nun Eintragungen von Online-Seminaren/Ausbildungen erfolgen.
  • Der DBJR wird in den kommenden Wochen gute Praxisbeispiele für Onlineseminare, Seminar-Tools und Werkzeuge zur digitalen Kommunikation sammeln und Informationen als Meldung unter juleica.dbjr.de bereitstellen. Anregungen können gern an juleica@dbjr.de gesendet werden.
VonMartin

Landesministerien beantworten Fragen junger Menschen zum Thema „Nachhaltige Entwicklung“

Die Fragen resultierten aus der Workshop-Reihe „MitWirken! Deine Nachhaltigkeitsstrategie für Sachsen-Anhalt!“

Im Rahmen der Workshop-Reihe „MitWirken! Deine Nachhaltigkeitsstrategie für Sachsen-Anhalt!“ wurden durch das Projekt „Jugend Macht Zukunft“ gemeinsam mit fast 140 jungen Menschen und weiteren Akteur*innen aus Sachsen-Anhalt die Nachhaltigkeitsstrategie das Landes untersucht.

Eine Dokumentation dazu findet ihr hier: http://kjrlsa.de/Abschlussdoku-WS-Reihe-MULE  
Die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Sachsen-Anhalt könnt ihr hier nachlesen: https://bit.ly/2RA8Rdo

Während der einzelnen Workshops wurden verschiedene Fragen zur Strategie erarbeitet, die im Anschluss an die dafür zuständigen Ministerien weitergeleitet wurden. Hier findet ihr nun den gesamten dazugehörigen Antworten-Katalog. Wenn ihr wollt, könnt ihr zu den jeweiligen Antworten Feedback geben. Nutzt dazu einfach die Kommentarfunktion. Wir leiten eure Anmerkungen an die entsprechende Stelle weiter.

Allgemeines an alle Ministerien

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr

https://forms.office.com/Pages/ResponsePage.aspx?id=tSMod06Px0ClhfnlUBOTOxAqE6MxIeFGl6v7PTBXQWZUNUVQNUlER0o1MkxMUTM0UjVMSTZXT1lDUC4u

Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration

Ministerium für Inneres und Sport

Ministerium für Justiz und Gleichstellung

Ministerium für Bildung

Ministerium der Finanzen

Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

VonJonas

Institutionelle Beteiligung und Partizipation

Teil 4 der Serie des KJR LSA zum 7. Kinder- und Jugendbericht der Landesregierung

Ein Schwerpunkt der Jugendbefragung zum 7. Kinder- und Jugendbericht ist das Thema Partizipation.  Hierbei liegt der Blick insbesondere auch auf dem Aspekt der institutionellen Beteiligung, also den Möglichkeiten der Mitbestimmung in Schule, Ausbildung, Beruf oder Hochschule. 50 % der Antwortenden gaben im Rahmen der Jugendbefragung an, dass sie in ihrer Schule/beruflichen Ausbildung bzw. Umschulung/ihrem Studium/ihrer Arbeit institutionell engagiert sind oder waren (Seite 424). Guckt man auf die einzelnen Institutionen, ergibt sich ein unterschiedliches Bild. Mit 65 % ist die Anzahl der Personen, die sich in der Schule engagieren, am höchsten. Es folgen Studium und Arbeit mit jeweils 41 %. Die wenigsten jungen Menschen engagieren sich im Rahmen ihrer Ausbildung/Umschulung. Hier liegt der Wert bei 25 % (Seite 113).  Bei der Bewertung der Zahlen muss allerdings berücksichtigt werden, dass auch die Möglichkeiten, sich aktiv in die jeweiligen Institutionen einzubringen, sehr unterschiedlich sind. Diese sind mit Schüler*innenvertretungen, Arbeitsgemeinschaften, Schüler*innenzeitungen etc. in der Schule deutlich höher als z. B. in der Ausbildung.

Im Kinder- und Jugendbericht findet ihr die ausführlichen Infos auf Seite 110 im Bericht sowie weitere Tabellen zum Thema im Anhang ab Seite 424. 

Jungen Menschen ist es wichtig, dass das, was sie tun, auch Spaß macht – auch beim Engagement. Deutlich wird zudem, dass den befragten jungen Menschen wichtig ist, dass ihre Meinung ernstgenommen wird (45 %) bzw. dass sie mit ihrem Engagement wirklich etwas verändern können (39 %). Nicht so wichtig ist für die befragten jungen Menschen dagegen, dass sie lernen zu verstehen, wie Entscheidungen getroffen werden (18 %) bzw. dass sie sich nicht zu lange verpflichten (13 %). Die Zahlen finden sich auf Seite 115. Hieraus ergeben sich Hinweise darauf, wie Möglichkeiten der Partizipation ausgestaltet sein müssen, damit junge Menschen sich in ihnen engagieren und einbringen. Dabei scheinen der individuelle Nutzen sowie die Möglichkeit, etwas zu bewirken oder zumindest gehört und ernstgenommen zu werden, eine besondere Rolle zu spielen. Als KJR LSA haben wir uns hier bereits positioniert. Wie aus unserer Sicht die Partizipation u. a. in Schule, Hochschule, Ausbildung und Beruf verbessert werden kann, findet ihr in unserer Broschüre: „Gelebte Demokratie – Jugendpartizipation in Sachsen-Anhalt“ unter: https://www.kjr-lsa.de/service/publikationen/.

Viele der im Rahmen der Jugendbefragung im Bereich Partizipation gestellten Fragen befassen sich mit der Zufriedenheit der jungen Menschen mit den bestehenden Partizipations-möglichkeiten. Zwei Fragen wurden dabei institutionsübergrei-fend gestellt. Die Frage nach der Zufriedenheit mit den Möglichkeiten, in wichtigen Fragen mitzuentscheiden, haben wir für euch in der Grafik aufbereitet. In der zweiten Frage geht es darum, die eigene Meinung gegenüber anderen zu äußern. Insgesamt sind die jungen Menschen mit den bestehenden Möglichkeiten der Meinungsäußerung zufriedener als mit der Möglichkeit, tatsächlich bei wichtigen Fragen mitentscheiden zu können (Seiten 110, 111, 112).

Für die Frage: „Wie zufrieden bist du mit den Möglichkeiten, deine Meinung gegenüber Mitschüler*innen und Lehrer*innen frei zu äußern?“ gibt es in der Anlage des Berichtes auch eine Aufschlüsselung nach Schulformen (Seite 426). Auffällig ist hier, dass die Zufriedenheit (sehr zufrieden/eher zufrieden) an den Förderschulen und an den Berufsschulen am höchsten ist. Sie liegen damit beide über dem Gesamtwert. Die sonstigen Schulformen (Gesamt- und Gemeinschaftsschulen) sowie Gymnasien scheiden dagegen deutlich schlechter ab.  Leider wird der Frage nach dem ‚Warum‘ im Bericht nicht weiter nachgegangen. Die Zahlen für die Sekundarschulen und Förderschulen stehen übrigens entsprechend so im Bericht. Wir gehen davon aus, dass es aufgrund von Rundungen dazu kommt, dass es jeweils nicht exakt 100 %, sondern 99 % bzw. 101 % sind.

Spannend ist auch zu gucken, wo und wie sich die jungen Menschen in den Institutionen engagieren. Wir beginnen mit den jungen Menschen in Ausbildung. Wichtige Instrumente der Beteiligung für junge Menschen sind die Jugend- und Auszubildendenver-tretungen sowie die Betriebs- und Personalräte. Insgesamt 14 % der antwortenden Jugendlichen bringen sich hier ein.  Bei der Würdigung dieser Ergebnisse muss bedacht werden, dass aktuell nur 14 % der Betriebe – in denen es rechtlich möglich ist – auch  einen Betriebsrat haben (vgl. Landtag von Sachsen-Anhalt https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/2018/arbeit-der-betriebsraete-soll-unterstuetzt-werden/ Stand: 13.04.2020). Da eine Jugend- und Auszubildendenvertretung aber zwingend einen Betriebs- oder Personalrat voraussetzt, ist davon auszugehen, dass die Anzahl der Betriebe mit einer Jugend- und Auszubildendenvertretung im Land noch geringer ist als die der Betriebe. Hierdurch wird jungen Menschen aus Sicht des KJR LSA eine wichtige Möglichkeit der betrieblichen Mitbestimmung genommen.

Deutlich wird an den Ergebnissen aber auch, dass die Ersteller*innen des Fragebogens und die befragten jungen Menschen unter der Frage nach dem Engagement ggf. unterschiedliche Aspekte verstanden haben. So gaben 75 % der Befragten an, in keinem der auszuwählenden Bereiche aktiv zu sein. 2 % wählten Sonstiges und benannten hier z. B. die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft oder ein anderes Ehrenamt (Seite 427).

Die Gruppe der Schüler*innen ist die Gruppe, die sich am meisten in der eigenen Institution engagiert. Dies wird durch eine Vielzahl an Mitbestimmungs- und Beteiligungs-formaten möglich und unterstützt. Dabei teilt sich die formale Vertretung der Schüler*innen-vertretung nach Schulgesetz in die Antworten (Klassensprecher*in/ Schulsprecher*in 35 %; Klassenrat 13 % sowie Schüler*innenvertretung
13 %). Das größte Engagementfeld stellen die Arbeitsgemeinschaften und Projekte außerhalb des Unterrichts dar.

Spannend aus dem Blickwinkel der Jugendverbände sind insbesondere die Angaben zum Thema Schulsanitätsdienst und Schüler*innenzeitungen, -radios und -webseiten. Zusammen immerhin 12 % der Schüler*innen geben an, hier aktiv zu sein. Dabei werden diese Angebote z. B. durch das @Jugendrotkreuz Sachsen-Anhalt oder @fjp>media unterstützt.

Zum Thema Mitbestimmung an Schule hat der KJR LSA bereits mehrfach Position bezogen. Z. B. in unserer Stellungnahme zur 14. Änderung des Schulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt im Jahr 2017 (Diese findet ihr hier: https://www.kjr-lsa.de/jugendpolitik/stellungnahmen/ Stand: 14.04.2020).

Ihr wollt mehr wissen? Kein Problem. Den ganzen Bericht findet ihr unter: http://kjrlsa.de/7KJBLSA

Den ersten Teil findet ihr hier:
Den zweiten Teil findet ihr hier:
Den dritten Teil findet ihr hier: