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Wissensportal Rechtsextremismus und Jugendarbeit

Wissensportal Rechtsextremismus und Jugendarbeit

Der Rechtsextremismus in Deutschland nimmt zu, und rechtsextreme Akteur*innen versuchen verstärkt, die Grundfeste unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft zu untergraben. Jugendverbände und Einrichtungen der Jugendarbeit geraten dabei immer wieder ins Visier. Träger und Fachkräfte werden zunehmend mit antidemokratischen und menschenfeindlichen Ideologien konfrontiert – gerade, weil in der Jugendarbeit junge Menschen Vielfalt und demokratische Mitbestimmung leben. Werte, die rechtsextreme Ideologien grundsätzlich ablehnen. Zugleich ist zu beobachten, dass rechtsextreme Akteur*innen versuchen, Träger der Jugendarbeit zu vereinnahmen, um sich als Teil einer „bürgerlichen Mitte“ zu inszenieren und Einfluss auf die Zivilgesellschaft zu gewinnen.

Dieses Wissensportal bündelt zentrale Informationen, Materialien und Anlaufstellen, um Fachkräfte und Organisationen in der Jugendarbeit zu stärken – beim Erkennen rechtsextremer Strategien, beim Schutz der eigenen Strukturen und im Eintreten für eine demokratische, vielfältige Jugendarbeit.
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Die extreme Rechte ist ein heterogenes Bündel aus Organisationen, Parteien, Personen oder kleinen Gruppen, die antidemokratische, rassistische oder generell menschenfeindliche Tendenzen aufweisen oder auf der Basis von Ungleichwertigkeitserzählungen handeln. Ein fundiertes Wissen über ihre Strukturen, Sprache und Begriffe ist essenziell, um Aktivitäten frühzeitig zu erkennen und wirksam zu begegnen.

Eine zentrale Strategie rechtsextremer Akteur*innen besteht darin, der Jugendarbeit ein angebliches „Neutralitätsgebot“ aufzuerlegen. Klar ist jedoch: Für Träger der Jugendarbeit – ebenso wie für andere nichtstaatliche Organisationen – existiert kein solches Neutralitätsgebot. Zentrale Analysen, Rechtsgutachten und Positionen zum Neutralitätsmythos sind hier gebündelt:

Jugendarbeit sollte ihre Strukturen widerstandsfähig gegenüber rechtsextremen Einflüssen gestalten. In dieser Kategorie finden sich praxisorientierte Empfehlungen – von der Sicherung von Veranstaltungen bis zum Umgang mit möglicher Vereinnahmung.

Junge Menschen bringen in Angeboten der Jugendarbeit auch ihre politischen Meinungen ein – dazu können rechtsextreme Einstellungen gehören. Gleichzeitig sind viele Jugendliche von Diskriminierung oder Gewalt betroffen. Jugendarbeit hat daher die Aufgabe, professionell mit rechtsextrem orientierten jungen Menschen umzugehen. In dieser Kategorie finden sich Broschüren, Handreichungen und konkrete Methoden für die pädagogische Praxis in der Kinder- und Jugendarbeit.

Beratung und Soforthilfe

Als Jugendverbände und Träger der Jugendarbeit seid ihr niemals allein. Der Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e. V. berät und unterstützt euch bei Fragen rund um das Thema Rechtsextremismus und verweist bei Bedarf an passende Fachstellen. Kontakt per E-Mail: beratung.rechtsextremismus@kjr-lsa.de

Konkrete Fachberatungsstellen zum Thema Rechtsextremismus in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus: