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Armutssensibles Handeln in der Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit

Eine Arbeitshilfe für die Praxis in Sachsen-Anhalt

Die Angebote der Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit schaffen vielfältige Zugänge u.a. zu Bildung, Kultur, Sport und politischer Teilhabe. Damit können sie einen wichtigen Beitrag zur Prävention von Armutsfolgen leisten.

Jugendverbände sind darüber hinaus politische Orte, an denen über Armut gesprochen wird, Bewusstsein entsteht und Betroffenheiten sichtbar gemacht werden – intern wie in der öffentlichen Debatte.

Armut erkennen, Teilhabe ermöglichen

Damit junge Menschen in Armutslagen erreicht und wirksam unterstützt werden können, braucht es eine armutssensible Haltung – sowohl bei hauptamtlich Tätigen als auch im Ehrenamt. Das bedeutet auch: Die eigenen Angebote sollten kritisch darauf geprüft werden, ob sie tatsächlich offen und zugänglich für armutsbetroffene oder -gefährdete Jugendliche sind.

Arbeitshilfe für mehr Armutssensibilität

Der Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. hat die vorliegende Arbeitshilfe entwickelt, um die Armutssensibilität in der Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit sowohl in Sachsen-Anhalt als auch darüber hinaus zu stärken. Die Arbeitshilfe bietet konkrete praktische Handlungsansätze und fungiert als Diskussionsimpuls. Ihr Fokus liegt auf einer prägnanten und kompakten Wissensvermittlung, ohne den Anspruch zu erheben, das Thema in seiner ganzen Komplexität abzudecken. Vielmehr versteht sie sich als erster Schritt, um das Bewusstsein für Armut im Handlungsfeld der Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit zu schärfen und den Dialog über geeignete Handlungsansätze anzuregen.