Autor-Archiv Inga

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2. Austauschtreffen: Prävention sexueller/sexualisierter Gewalt

Im Ramen unseres 2. Austauschtreffen: Prävention sexueller/sexualisierter Gewalt haben wir uns intensiv mit den verschiedenen Bausteinen von Präventionskonzepten beschäfftigt.

In insgesamt sechs Kleingruppendiskussionen diskutierten die Teilnehmenden aus unseren Mitgliedsverbänden und den Kreis- Kinder- und Jugendringen der Landkreise und kreisfreien Städte zu den Themen: Notfallplänen, Partizipation, Präventionsangeboten, Fortbildung, Festschreibung der Bedeutung und Verhaltenskodex.

Im Fokus stand dabei der Austausch untereinander und oft auch die Frage: „Wie macht ihr das bei euch“ oder „Wie geht ihr mit folgender Situation um“.

Die Austauschtreffen finden jährlich seit 2018 statt und gehen zurück auf einen Beschluss unserer Mitgliederversammlung.

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Jugend Macht Zukunft auf dem Nachhaltigkeitskongress in Halle!

Engagierte junge Menschen aus Sachsen-Anhalt stellten gestern auf dem Nachhaltigkeitskongress die Ergebnisse der Workshop-Reihe „MitWirken! Deine Nachhaltigkeitsstrategie für Sachsen-Anhalt!“ vor!

Im Oktober hatte unser Projekt Jugend Macht Zukunft im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie 5 Workshops in den Planungsregionen Sachsen-Anhalts durchgeführt und mit 137 jungen Menschen die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes aus ihrer Perspektiven bewertet und ergänzt!

Die Ergebnisse und Forderungen könnt ihr nun in der Abschlussdoku hier nachlesen: http://kjrlsa.de/Abschlussdoku-WS-Reihe-MULE

Im Rahmen des Kongresses übergaben die Jugendlichen ihre Forderungen, symbolisch an einer Linde befestigt, dem Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff persönlich auf der Bühne. Dieser lud uns für das kommenden Frühjahr dazu ein, gemeinsam den Baum an der Staatskanzlei zu verpflanzen und damit verbunden noch einmal über die konkreten Ideen zu diskutieren (https://twitter.com/reinerhaselo…/status/1202181178528284672).

Wir freuen uns sehr über das Interesse, die Einladung und den geplanten Austausch!

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Austauschtreffen Prävention sexualisierte Gewalt

Das zweite Austauschtreffen zur Weiterentwicklung von Präventionskonzepten der Jugendverbände steht an.

Gemeinsam wollen wir mit Euch an das letzte Treffen (November 2018) anknüpfen und weiter zum Thema Prävention von sexueller und sexualisierter Gewalt diskutieren und uns darüber hinaus gemeinsam über Eckpunkte und Inhalte von Präventions- und Interventionskonzepten austauschen und diese erarbeiten.

Das Treffen findet am 15. Oktober 2019 von 10:30 Uhr bis 15:00 Uhr im Saal des „einewelthaus“ in Magdeburg (Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg) statt und richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen der Mitgliedsverbände des KJR LSA. In diesem Jahr haben wir als Ring das Treffen in Kooperation mit der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz und der Evangelischen Jugend Mitteldeutschland für euch geplant und organisiert. 

Bitte meldet Euch bis zum 08.10.2019 online an: http://kjrlsa.de/PSG

Geplanter Ablauf

10:30 Uhr – Begrüßung und inhaltlicher Einstieg
11:00 Uhr – Diskussionstische zu einzelnen Bausteinen von Präventionskonzepten
12:30 Uhr – gemeinsame Mittagspause
13:00 Uhr – Diskussionstische zu einzelnen Bausteinen von Präventionskonzepten
14:15 Uhr – Klärung offener Fragen & gemeinsame Auswertung
15:00 Uhr – Ende

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt.

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Denkfabrik Jugendarbeit und Schule: Ganztag gemeinsam gestalten

Zur „Denkfabrik Jugendarbeit und Schule: Ganztag gemeinsam gestalten“ kamen am 14.11.2019 insgesamt 27 Akteur*innen zusammen.

Bereits im Rahmen der Impulse gab es zahlreiche interessierte Nachfragen und erste kleinere Diskussionen dazu, wie Ganztag funktionieren kann. Vorgestellt wurden zwei konkrete Ganztagskonzepte, wobei das eine aus Sicht der Schüler*innen und das andere aus der Sicht einer Pädagogin vorgetragen wurde.

Im zweiten Teil diskutierten die Teilnehmenden aus den sehr unterschiedlichen Arbeitsbereichen (z.B. Schule, Hort, Jugendverband, Jugendamt, Jugendring) die Frage wie Ganztag gemeinsam gestaltet werden kann. Hierbei kamen sehr unterschiedliche Aspekte zur Sprache.

Neben anfänglich aufgeworfenen rechtlichen Fragen, z.B. zum Thema Versicherung, ging es in der Diskussion auch um Rahmenbedingungen, wie z.B. die Tatsache, dass durch die zu geringe Zahl der Lehrkräfte derzeit die AG-Zeiten kaum noch durch diese mit abgedeckt werden können und dadurch die Erfahrungswelten vormittags Schule und nachmittags Ganztag zum Teil noch weiter auseinander gehen. Deutlich wurde an diesem Beispiel, wie wichtig die Kommunikation für die Kooperation, aber auch die Haltung insgesamt in Bezug auf die Kooperation ist.

Der Aspekt der Haltung und des Zutrauens spielte auch beim zweiten Wichtigen Themenkomplex eine zentrale Rolle. Es ging dabei darum, dass die Schüler*innen im Rahmen des Ganztages selbstständig die Leitung von AG´s übernehmen. Hierbei spielte auch der Punkt der Begleitung eine wichtige Rolle. Dazu kamen sehr konkrete Fragestellungen z.B. zur Frage der Schlüsselgewalt oder der Aufsichtspflicht.

Insbesondere für den ländlichen Raum gibt es einen Bedarf an innovativen Ideen. Schule kann hier neben dem Bildungsraum auch zum Lebensraum für junge Menschen werden, wie die beiden Impulsbeispiele zeigen. Dies beginnt dort, wo die Schule auch nach dem Unterricht noch für Schüler*innen offensteht und so Räume zum Treffen eröffnet werden. Eine Chance für Kooperationen, insbesondere mit der offenen Jugendarbeit, ergibt sich auch aus der Tatsache, dass AG-Angebote zum Teil deutlich nach Schulschluss liegen. Solche „Wartezeiten“ aber auch Zeiten bis zur Busabfahrt könnten so aktiv durch und mit den jungen Menschen gestaltet werden. Hierfür bedarf es ein klares Bekenntnis aller zur Öffnung von Schule in den Sozialraum.

Deutlich war der Appell der anwesenden jungen Menschen, die Schüler*innen in Entscheidungsprozesse rund um die Kooperation, aber auch in das schulische Leben insgesamt deutlich stärker einzubeziehen.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit SJD-Die Falken Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. statt und wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt sowie das Bildungsministerium des Landes Sachsen-Anhalt.

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Wittenberg:

Ein freier Träger lehnte auf Grund des nicht mehr verkehrssicheren Zustandes des zur Verfügung gestellten Gebäudes die weitere Durchführung der Kinder und Jugendarbeit ab. Weder investive Maßnahmen noch die Bereitstellung eines anderweitigen Gebäudes konnte die Gemeinde realisieren, sodass die Kinder – und Jugendarbeit eingestellt werden musste

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Ein Landkreis:

Die seit 20 Jahren beim selben Träger tätige Fachkraft hat mit diesem Träger in diesem Zeitraum insgesamt 26 befristete Arbeitsverträge geschlossen.

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Anhalt-Bitterfeld:

Die neue Richtlinie hat sich zum Ziel gesetzt, auch mobile Angebote und Streetwork zu fördern und damit insb. auch im ländlichen Raum Angebote der Jugendarbeit vorhalten zu können. Die Angst besteht, da die Mittel nicht mehr werden, dass dies zu Lasten der bereits jetzt sehr ausgedünnten und ausgelasteten Jugendarbeitslandschaft geht.

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Wittenberg:

Die Stadt Wittenberg plant, sich aufgrund der aktuellen Lage nicht mehr in der bisherigen Höhe an der Jugendförderung zu beteiligen. Wie und ob die wegfallenden Gelder kompensiert werden können, ist nicht klar.

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Stendal:

Die Jugendhilfeplanung sieht klar abgegrenzte Planungsregionen vor. Für jede Planungsregion gibt es eine mobile Fachkraft (i.d.R. 30 Stunden). Ist diese Fachkraft krank oder die Stelle vakant, gibt es für die jungen Menschen aus den Dörfern dieser Planungsregionen kein selbstständig erreichbares Angebot.

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Anhalt-Bitterfeld:

Oft bringen Jugendliche ihre Geschwisterkinder mit in die Einrichtungen, da sie diese betreuen müssen. Besteht diese Möglichkeit nicht, müssen die Jugendlichen zu Hause bleiben.