WS 5 „Kinderarmut in Deutschland – Lösungsansätze zwischen Geld-, Sach- und Dienstleistungen“
Derzeit leben in Deutschland – je nach Datenquelle – zwischen 12% und 26% der Kinder in relativer Armut. Circa 2 Mio. Kinder wachsen in „Hartz-IV-Haushalten“ auf. Dies ist nicht nur ein „moralischer Skandal“ sondern erstaunlich, da die Bundesregierung seit circa einer Dekade explizit propagiert, Kinderarmut bekämpfen zu wollen.
Vor diesem Hintergrund zielt der Workshop darauf, folgende Fragen zu erörtern:
- Welche Kinder sind in Deutschland besonders stark von Armut betroffen?
- Was bedeutet es, in einer reichen Gesellschaft wie Deutschland in „Armut“ aufzuwachsen?
- Welche gesellschaftlich-strukturellen Ursachen hat Kinderarmut?
- Wie gehen Familien mit Armut um und welche Hilfebedarfe haben sie?
Darauf aufbauend soll gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutiert werden, welche Lösungsmöglichkeiten sie sehen, um Kinderarmut erfolgreicher als bisher bekämpfen zu können. Damit einher geht die Frage, welche Handlungsoptionen und Herausforderungen hieraus für ihre tägliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erwachsen.
Workshopleitung:
Maksim Hübenthal, Dipl.-Päd.
Institut für Pädagogik: Lehrbereich Sozialpädagogik/Sozialpolitik der Universität Halle
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